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Grundsätzlich darf man dazu nicht beruhigen.
Ein Entwicklungshelfer, aus Hamburg stammend, ist genau dieses passiert.
Allerdings war der Unterschied eben nur, daß es keine Prostituierte
war, sondern eine "normale" Frau.
Der Mann hat die Frau später geheiratet. Diese Eheleute haben ein
gemeinsames Kind. Dieses Kind ist NICHT infiziert. Wird die
Geburt nach internationalem Standart "eingeleitet"
(also Kaiserschnitt pp.) liegt das Risiko für das Kind unter
1 %
Der Mann klagte gegen die Berufsgenossenschaft und obsiegte.
Er ist heute Rentner und erhält Bezüge aufgrunf eines
"Arbeitsunfall". Das Gericht war der Rechtsauffassung, daß
es "normal" sei, wenn Menschen im Ausland längere Zeit
tätig sind, daß auch Ehen eingegangen werden.
Die Familie lebt heute wieder in Afrika. Der Mann geht stundenweise
seiner Arbeit als Entwicklungshelfer nach.
Um die Möglichkeit einer Ansteckung auszuschließen ist daher
in Ihrem konkreten Falle mindestens (!) eine Blutuntersuchung nötig.
Das kann anonym in Ihrem Gesundheitsamt erfolgen.
Übrigens : HIV-Infektionen werden nicht namentlich gemeldet.
Also auch wenn Sie positiv sein sollten erfährt niemand,
wer es ist.
Sollten Sie "positiv" sein, vermeiden Sie jede Panik ! Ich lasse mir über den Fall
eines HIV-positiven unregelmäßig berichten. Dieser Mann ist seit über
18 Jahren "Virusträger".
Das soll jetzt nicht bedeuten, jedes Risiko einzugehen. Auf keinen Fall !
Ich sage nur aus, daß Panik in jeder Form nicht angebracht ist.
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