hallo,
ich arbeite zur zeit im krankenhaus (ausbildung zur krankenschwester). vor kurzen wechselte ich eine infusion aus, wobei mir etwas flüssigkeit mit blut vermischt (das blut war ins infusionssystem zurück glaufen und hatte sich dort mit NaCl vermischt, kann die blutmenge schlecht einschätzen, flüssigkeit war auf jeden fall hellrosa gefärbt und am lumen klebte auch blut)über die hand lief. ich hatte zu dieser zeit eine kleine wunde (stecknadelkopfgroß) am nagelbett. die wunde war schon etwa 24h alt, also nicht mehr direkt offen, hat auch nicht geblutet und war eher oberflächlich. ich bin mir nicht sicher, ob ich die infusionslösung auf diese stelle bekommen habe, kann es aber auch nicht ausschließen. wäre es möglich, dass dies ein hiv- übertragungsweg ist? ich hab meine hände dann etwa 1,5 min . später desinfiziert.
ich hab danach mit meiner anleiterin gesprochen und sie meinte, dass mir dies wohl in meinem berufsleben noch öfter passieren wird. (ich finde, dass ist kein gutes argument). sie meinte, dass es extrem unwahrscheinlich sei, dass ich mir eine infektionskrankheit zugezogen habe, da ihr noch kein fall bekannt ist, bei dem es zu einer hiv-übertragung durch eine schmierinfektion kam. auch unsere ärztin mient, dass ich mir keine sorgen machen soll.
hab ich richtig gehandelt? besteht ein risiko? (ich weiß,dass ich der ärztin und der schwester vertrauen kann, aber sie sind evtl,. in dieser hinsicht auch schon abgestumpft). ach ja, ich bin mir einfach unsicher.
vielen dank schon einmal im voraus!
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