Ich wende mich an Sie mit einer Frage die mir selbst als komplett unsinnig und völlig rhetorisch erscheint aber dennoch "schlummern" diese Ängste in mir drin.
Vor einiger Zeit habe ich mich zufällig während einer Zugfahrt im Ausland (die Sitze entsprachen somit nicht der Qualität der DB) am Hintern gekratzt. Auch wenn dieser Kratzer ziemlich klein war lässt er mir keine Ruhe. Denn ich habe mir nun folgendes Horrorszenario ausgemalt: In dem Sitz steckte eine Spritze (so wie es oft über diese unsinnigen Spritzengeschichten verbreitet wird) und ich blieb beim Aufstehen an dieser Spritze hängen und injizierte mir aus dieser Spritze infiziertes Blut in meine Pobacke (es ging schließlich ganz schnell und die Spritzenspitze ist ja schnell drin und wieder raus). Wiegesagt es war ein kleiner Kratzer, aber bei einem Spritzeneinstich bleibt ja auch nur ein klitzekleiner Stich.
Können Sie mir darstellen wieso das auf diese Art und Weise nicht klappen könnte? Ich weiß, dass Übertragungen über Verletzungen mit Spritzen nur im medizinischen Bereich vorkommen können aber ist das nicht das gleiche? Versehentlicher Stich ist ja schließlich versehentlicher Stich.
Spielt es denn eine Rolle wie tief man sich sticht? Das ist meine einzige "Hoffnung" momentan, dass ich mir sage, wenn ich mich tief genug gestochen hätte, hätte ich diese Spritze ja auch entsprechend tief stecken müssen und ich hätte sie mit der Hand herausziehen müssen.
Ich hoffe, dass ich die wahren Gründe weshalb es nicht möglich ist endlich begreife, denn sobald ich mir einer Tatsache bewusst werde (z.B. das man große Eintrittspforten und große Mengen benötigt) zimmert sich mein Kopf wieder etwas neues zusammen.
Vielen, vielen Dank!!!
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