Hallo Frau Staack,
danke für Ihre Antwort. Wäre risikoARM für Ihre Ausführungen nicht die bessere Bezeichnung? Wenn nichts im Leben ohne Risiko ist, dann sollte man einen Besuch bei einer Prostituierten auch nicht als risikoLOS bezeichnen...
Mir ist bewusst, dass ständig und überall und jederzeit Gefahren auf uns lauern, für die es eine Wahrscheinlichkeit gibt, dass sie uns widerfahren. Mir ist bewusst, dass durch ungeschützten Geschlechtsverkehr Krankheiten übertragen werden können. Mir ist bewusst, dass selbst bei geschütztem Verkehr ein Risiko besteht, da das Kondom reißen könnte, weswegen ich auch keine Variante in Erwägung ziehe. Was mir jedoch nicht bewusst ist, sind mögliche Gefahren, die bei meiner Phantasie auf mich warten könnten. Hierzu könnte ich eine genauere Auskunft bzgl. potenziellen Erregern und Ansteckungswegen gebrauchen, anstatt die übliche schulmedizinische Allgemeinantwort, dass nichts im Leben 'sicher' ist. Somit könnte ich dieses mögliche Vorhaben und das einhergehende Risiko auch besser einschätzen, für mich beurteilen und kurzum alles tun, was Sie als 'Risikomanagement' bezeichnen.
Ihre letzte Zeile verstehe ich nicht wirklich. Wessen Gefühle zu was/wem werden durch mein Vorhaben ausgeschaltet? Ich habe den Eindruck, dass Sie mir mit dieser Aussage gerne einen psychologischen Hinweis geben möchten. Sollte dem so sein, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir diese Perspektive erläutern würden. Vielleicht verändert das meine 'Risiko- und Nutzenbeurteilung' grundlegend...
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